Der sechste Band ist dem Kontrafagott gewidmet. Da beim Erlernen dieses Instruments bereits Kenntnisse über das Fagottspiel vorliegen sollten, richtet sich der Band tendenziell an fortgeschrittene Schüler. Zu Beginn steht ein einleitender Text, der über eine Betrachtung von Aufbau und Pflege des Instruments, über technische Hinweise etwa zu Körperhaltung und Atmung, bis hin zur Geschichte des Kontrafagotts reicht. Es folgen 18 Lektionen, die sich aus Übungen, Etüden und Studien zusammensetzen. Ergänzend treten abwechslungsreich gestaltete Orchesterstudien hinzu, wobei die Stücke von Komponisten wie Beethoven, Schönberg oder Britten stammen. Auch in diesem Band komplettieren Grifftabellen mit verzeichneten Grundgriffen, deren Varianten sowie Trillern die umfassende Einführung in das Instrument des Kontrafagotts im Allgemeinen und dessen Spielweise im Besonderen.
1 2 3 KLAVIER - Klavierschule für 2-8 Hände Illustration: J. Ginsbach [Klav]„... wird ganzheitliches Musik-Erleben vermittelt, das von der assoziativen Fantasie, dem visuellen Eindruck (mit lustigen Illustrationen), dem körperbezogenen rhythmischen Erleben und dem kritischen Hören musikalischer Elemente zur instrumentalen Realisation und zur kreativen Ausgestaltung führt. Bei frühem Klavierunterricht dürfte es keinen besseren Weg geben.“ (Schweizer musikpädagogische Blätter) EB 8619 ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 1995
1 2 3 KLAVIER Klavierschule für 2-8 Hände Illustration: J. Ginsbach [Klav] Heft 2 (deutsch)„... wird ganzheitliches Musik-Erleben vermittelt, das von der assoziativen Fantasie, dem visuellen Eindruck (mit lustigen Illustrationen), dem körperbezogenen rhythmischen Erleben und dem kritischen Hören musikalischer Elemente zur instrumentalen Realisation und zur kreativen Ausgestaltung führt. Bei frühem Klavierunterricht dürfte es keinen besseren Weg geben.“ (Schweizer musikpädagogische Blätter) EB 8619 ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 1995
Die beiden Hefte können jede Klavierschule begleiten. Die 70 Stücke bieten Übematerial für unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten, trainieren elementare Fertigkeiten, regen die kindliche Fantasie und Neugier an - kurz: das Ungeheuer und seine "Tastenabenteuer" machen Lust aufs Klavierspielen! Und was schaut im zweiten "Ungeheuer"-Heft schon ab und zu um die Ecke? Richtig - das "Tastenkrokodil". Auf das beliebte Heft haben die "Tastenabenteuer" richtig Appetit gemacht.
Ein Ungeheuer zum Klavierspielen? Keine Angst, alle kleinen Schülerinnen und Schüler werden von dem netten Wesen begeistert sein. Seine Tastenabenteuer sind Originalkompositionen für Anfänger.Die beiden Hefte können jede Klavierschule begleiten. Die 70 Stücke bieten Übungsmaterial für unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten, trainieren elementare Fertigkeiten, regen die kindliche Fantasie und Neugier an - kurz: das Ungeheuer und seine Tastenabenteuer machen Lust aufs Klavierspielen!
Notenlesen ist schwierig. Und alle lieben Rätsel, Anekdoten, Witze und entziffern gerne Geheimschriften. Hier ist die perfekte Kombination: 50 Witze in Notenschrift (z.B.: Der Kapitän sagt genervt zum Matrosen, Jetzt schrei doch nicht immer Land in Sicht!, so lange wir noch im Hafen sind!): auch die Witze enthalten richtige kleine Rätselfragen, die gelöst werden müssen, denn ohne genaue Notenkenntnisse bleibt der Witz verborgen.
Notenlesen ist schwierig. Und alle lieben Rätsel, Anekdoten, Witze und entziffern gerne Geheimschriften. Hier ist die perfekte Kombination: 50 Witze in Notenschrift (z.B.: Der Kapitän sagt genervt zum Matrosen, Jetzt schrei doch nicht immer Land in Sicht!, so lange wir noch im Hafen sind!): auch die Witze enthalten richtige kleine Rätselfragen, die gelöst werden müssen, denn ohne genaue Notenkenntnisse bleibt der Witz verborgen.
Weitere Notenrätsel sind zu knacken, dabei sind die Notenfragen jetzt ein bisschen schwieriger und ohne genaue Notenkenntnisse bleibt der Witz verborgen. Viel Vergnügen!
Johann Sebastian Bach entwickelte in seinen Präludien und Fugen die barocke Gattungstradition entscheidend weiter. Die Bedeutung dieser Werkgruppe in seinem Orgelschaffen belegen schon die zahlreichen überlieferten Quellen: kaum Autographe, dafür umso mehr Abschriften. Die Entstehung der Werke und die damit verbundenen Fassungsfragen werden in der Einleitung ausführlich dargestellt.Die Neuausgabe David Schulenbergs bewertet die überlieferten Quellen teils neu, indem sie sich so konsequent wie möglich auf Handschriften stützt, die auf Bach oder ihm nahestehende Personen zurückgehen. Dabei entscheidet sich der amerikanische Bach-Experte in der Regel für eine Hauptquelle. Abweichungen anderer Quellen werden im Kommentar dokumentiert. Insgesamt korrigiert die neue Urtext-Edition damit manch andere liebgewordene Lesart hinsichtlich Verzierung, Stimmführung und Notation.Dieser Band enthält auch die Frühfassung des C-dur-Präludiums BWV 545 sowie den eingeschobenen Trio-Satz der dreisätzigen Fassung dieses Werks.
Johann Sebastian Bach entwickelte in seinen Präludien und Fugen die barocke Gattungstradition entscheidend weiter. Die Bedeutung dieser Werkgruppe in seinem Orgelschaffen belegen schon die zahlreichen überlieferten Quellen: kaum Autographe, dafür umso mehr Abschriften. Die Entstehung der Werke und die damit verbundenen Fassungsfragen werden in der Einleitung ausführlich dargestellt.Die Neuausgabe David Schulenbergs bewertet die überlieferten Quellen teils neu, indem sie sich so konsequent wie möglich auf Handschriften stützt, die auf Bach oder ihm nahestehende Personen zurückgehen. Dabei entscheidet sich der amerikanische Bach-Experte in der Regel für eine Hauptquelle. Abweichungen anderer Quellen werden im Kommentar dokumentiert. Insgesamt korrigiert die neue Urtext-Edition damit manch andere liebgewordene Lesart hinsichtlich Verzierung, Stimmführung und Notation. Die Online-Präsentation zu diesem Band bietet zum einen Präludium und Fuge in f BWV 534, das vielfach unter Bachs Namen veröffentlicht wurde, dessen Autorschaft aber ungeklärt ist, sowie die beiden Fassungen BWV 543a/1 und 535a/2, um eine synoptische Ansicht zu ermöglichen.
Obwohl die „Fantasia“ bereits um 1700 als unzeitgemäß galt, besaß diese Gattung sowohl für den ganz jungen Bach als auch für den erfahrenen, mittlerweile in Köthen ansässigen Komponisten einen besonderen Reiz. Band 3 der Sämtlichen Orgelwerke versammelt alle überlieferten Orgelfantasien Bachs, die teilweise dazugehörenden Fugen sowie alle einzeln stehenden Fugen – darunter beispielsweise die Fantasia in C BWV 570, das wohl älteste erhaltene, freie Orgelwerk Bachs. Hauptwerke dieser Ausgabe sind zweifellos die berühmte Fantasia in g BWV 542/1 und die Fuga in g BWV 542/2. Beabsichtigte Bach tatsächlich einen Verbund beider Stücke als Werkpaar? Dieser und anderen spannenden Fragen rund um Fassungen, Quellen und Gattungsgeschichte geht Herausgeber Pieter Dirksen in Einleitung und Kommentar nach. Eine aufwändige Synopse, Fassungen und zweifelhafte Werke ergänzen die Ausgabe online.
In diesem Band mit den Toccaten (und Fugen) sowie Einzelwerken stellt der Schweizer Organist Jean-Claude Zehnder seine hohe Bach-Kompetenz unter Beweis. Besonderes Interesse verdient die Canzona in d BWV 588. Das vor 1707 entstandene Frühwerk liegt in einer zeitgenössischen Abschrift Johann Gottlieb Prellers mit Verzierungen, Fingersätzen und einer Schlusskadenz vor, und diese Fassung ist im Anhang des Bandes abgedruckt. Ebenso dürfte der Abdruck der Frühfassung der Passacaglia BWV 582 auf großes Interesse stoßen.Die Online-Präsentation enthält Frühfassungen, weitere verzierte Fassungen und Stücke, die inzwischen Bach nicht mehr zugeschrieben werden können, wie das Kleine harmonische Labyrinth BWV 591 und das Präludium in G BWV 568.
Gattungen wie Sonate, Trio und Konzert waren Anfang des 18. Jahrhunderts in der Tastenmusik zunächst fremd. So verwundert es nicht, dass viele Werke in diesem Band Bearbeitungen Bachs nach eigenen und fremden Vorlagen darstellen. Neben den Sonaten BWV 525–530 und den Konzerten bzw. Konzertsätzen nach Vorlagen anderer Komponisten BWV 592–596 enthält der Band das Trio d-moll BWV 583, die Trio-Bearbeitungen BWV 585–587 sowie Frühfassungen zu BWV 527 und 528. Online werden darüber hinaus acht Bearbeitungen Bachscher Triosätze von fremder Hand geboten. In der ausführlichen Einleitung diskutiert Pieter Dirksen verschiedene Aspekte der Entstehung, soweit sie für das Verständnis der Werke von Bedeutung sind. Dabei stellen sich für den Organisten insbesondere Fragen zur Aufführungspraxis und zur Registrierung. Gerade unter dem Aspekt der Ableitung von kammermusikalischen Vorbildern ergeben sich dabei für jede Werkgruppe eigene Überlegungen.
Band 6 enthält drei Sammlungen, die Bach selbst zum Druck befördert hat: der Dritte Teil der Clavier-Übung erschienen 1739, die Sechs Choräle von verschiedener Art (Schübler-Choräle) und die Canonischen Veränderungen über „Vom Himmel hoch“ in getrennten Ausgaben wohl 1747/48. Keine dieser Sammlungen hatte von Anfang an die Gestalt, die der Komponist am Ende als gültig ansah. Aus diesem Grund betrachtet Werner Breig in seiner Einleitung besonders Fragen der Entstehung. Wesentliche Erkenntnisse zur Genese der Clavier-Übung III sind dabei erst nach dem Erscheinen des Werks in der Neuen Bach-Ausgabe gewonnen worden. Die insgesamt übersichtliche Quellenlage bringt es mit sich, dass für diesen Band kein ergänzendes Material online angeboten wird. Editorisch notwendig jedoch ist der Abdruck der Canonischen Veränderungen BWV 769 in drei Fassungen: im Faksimile des Originaldrucks, in einer spielpraktischen Einrichtung sowie in der Fassung des Autographs (BWV 769a).
An dem Basis-Repertoire der 45 Choralvorspiele des Orgelbüchleins kommt wohl kein Organist vorbei. Für die tägliche Praxis liefert der von Sven Hiemke herausgegebene Band optimale Voraussetzungen. Er bietet einen möglichst quellennahen Notentext, der z. B. Bachs grafische Eigenheiten bei der Verbalkung von Achteln und Sechzehnteln beibehält. Darüber hinaus werden die Choräle auf drei Systemen präsentiert. Dies entspricht durchaus den Gepflogenheiten der Bach-Zeit – nur nicht der Quelle, denn der Komponist selbst hatte wohl aus Sparsamkeit oder Platzgründen die Stücke seines Orgelbüchleins auf zwei Systemen notiert. Online werden Frühfassungen und anonyme Bearbeitungen geboten, die zum vertiefenden Studium der Sammlung anregen.
Band 8 enthält die Werkgruppe der sogenannten „Leipziger Choräle“. Neben den späten, von Bach selbst in der Handschrift „P 271“ zusammengetragenen Versionen, wurden auch sämtliche Frühfassungen mit ihren interessanten Lesarten ediert. Die Berücksichtigung und Bewertung aller relevanten Abschriften förderte manche überraschende neue Lesart zutage. Für die Herausgabe zeichnet der renommierte Organist und Musikwissenschaftler Jean-Claude Zehnder verantwortlich. Eine ausführliche Einleitung, die auch auf aufführungspraktische Aspekte eingeht, und ein gut lesbarer Kommentar runden auch diesen Band ab.Die Online-Präsentation bietet weitere Fassungen in synoptischer Ansicht und zum Ausdrucken sowie ein Faksimile einer frühen Abschrift von BWV 664.
Die Bände 9 und 10 stellten eine besondere Herausforderung dar, ist die Überlieferung im Bereich der einzelnen Choralbearbeitungen doch so komplex wie bei keiner anderen Werkgruppe. Daran knüpft sich die entscheidende Frage nach Bachs Autorschaft, die ja schon in der Vergangenheit äußerst kontrovers diskutiert wurde. Auch im Vorfeld unserer Ausgabe gab es hitzige Diskussionen darüber und Herausgeber und Verlag sind sich dessen bewusst, dass es sich bei der nun vorliegenden Auswahl um eine durchaus anfechtbare Momentaufnahme handelt. Mehr dazu in den Textteilen dieser beiden Bände.Nicht ganz so dramatisch stellt sich die Lage für die Choralpartiten dar, wobei auch dieser Bestand aus Überlieferungsgründen auf Hauptteil, Anhang und Online-Präsentation aufgeteilt werden musste.Die sogenannten „Neumeister-Choräle“ wurden in den Werkbestand der Choralbearbeitungen in alphabetischer Reihenfolge integriert, da sie keiner Sammlungsidee – wie etwa Bachs größere spätere Sammlungen – folgen. Der Hinweis „Neumeister-Sammlung“ erleichtert die Zuordnung.Online dargestellt werden neben einigen Fassungen diejenigen Werke, die weiterer Forschung bedürfen, da ihr Profil weniger Hinweise auf den wahren Autor freilegt.
Die Bände 9 und 10 stellten eine besondere Herausforderung dar, ist die Überlieferung im Bereich der einzelnen Choralbearbeitungen doch so komplex wie bei keiner anderen Werkgruppe. Daran knüpft sich die entscheidende Frage nach Bachs Autorschaft, die ja schon in der Vergangenheit äußerst kontrovers diskutiert wurde. Auch im Vorfeld unserer Ausgabe gab es hitzige Diskussionen darüber und Herausgeber und Verlag sind sich dessen bewusst, dass es sich bei der nun vorliegenden Auswahl um eine durchaus anfechtbare Momentaufnahme handelt. Mehr dazu in den Textteilen dieser beiden Bände.Die sogenannten „Neumeister-Choräle“ wurden in den Werkbestand der Choralbearbeitungen in alphabetischer Reihenfolge integriert, da sie keiner Sammlungsidee – wie etwa Bachs größere spätere Sammlungen – folgen. Der Hinweis „Neumeister-Sammlung“ erleichtert die Zuordnung.Online dargestellt werden neben einigen Fassungen diejenigen Werke, die weiterer Forschung bedürfen, da ihr Profil weniger Hinweise auf den wahren Autor freilegt.
Urtext auf aktuellem Stand, historisch informiert, ediert mit Blick auf die Praxis Interpreten haben bei Repertoirewerken häufig die Wahl zwischen spielpraktischen und eher wissenschaftlich orientierten Ausgaben. Dies gilt auch für die Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, die heute in verschiedenen Editionen vorliegen. Im Laufe der Jahre sind die Anforderungen an eine Urtext-Neuausgabe der Bach-Orgelwerke keinesfalls geringer geworden. Neben den Ergebnissen der Bach- und der Quellenforschung rücken heute verstärkt Aspekte einer historisch informierten Aufführungspraxis in den Blickpunkt. Neben diesen Anforderungen spielen äußere Kriterien wie Format, Papier, eine kompakte lese- und wendefreundliche Einteilung, die zudem ein rasches Erfassen musikalischer Zusammenhänge ermöglicht, eine wesentliche Rolle bei Studium, Unterricht und Konzertvortrag. Die Neuausgabe bei Breitkopf & Härtel will diesen Ansprüchen gerecht werden und schafft den Schulterschluss zwischen Praxis und Urtext. Sie umfasst neben dem Kernbestand des Repertoires auch alle Clavierwerke Bachs, die ein selbstständiges Pedal erfordern. Darüber hinaus sind alle authentischen Frühfassungen und auch die fragmentarisch überlieferten Werke aufgenommen sowie bei zweifelhaften Werken diejenigen Stücke, die heute mit einiger Sicherheit Bach zugeschrieben werden können.
Der erste Band des Schulwerks liefert zunächst in einem Textteil umfassende Informationen über das Fagott, dessen Geschichte und weiterhin über technische Aspekte wie Körperhaltung, Ansatz, Atmung und Tongebung. Darüber hinaus finden sich allgemeine Erläuterungen etwa zu Notation, Metrik und Takt oder zur Dynamik. Dabei werden beispielsweise im Zusammenhang mit der Artikulation oder der Dynamik spielpraktische Hinweise gegeben, die eine gezielte Umsetzung des Gelernten in die Praxis ermöglichen. Tipps zum optimalen Üben unterstützen den Lernerfolg des Schülers. Die 36 Lektionen setzen sich wie in den anderen Bänden aus Tonstudien, technischen Studien und jeweils drei Etüden zusammen. Sie werden durch Tonleitern und Übungen zum Schlüssellesen ergänzt. Als Überblick über die verschiedenen Griffe ist eine Grifftabelle beigefügt.
Der zweite Band schließt mit den Lektionen 37 bis 66 an den ersten an. Basierend auf dem darin erworbenen Grundwissen über das Fagott und seine Spielweise, wendet sich der Textteil nun vermehrt der musikalischen Gestaltung zu. Entsprechend werden die Aspekte Phrasierung, Tempo, Metrik, Dynamik, Agogik, Artikulation und Verzierungen näher betrachtet. Die Lektionen sind analog zu jenen des ersten Bandes aufgebaut und bestehen entsprechend aus Tonstudien, Tonleitern, technischen Studien und jeweils drei Übungen. Da der Band auf dem ersten aufbaut, richtet er sich an bereits fortgeschrittene Schüler. Es ist eine ausführliche Grifftabelle beigefügt, die neben den Grund- und Hilfsgriffen auch die der Triller, Tremoli und Flageolett-Töne darstellt.
Der Textteil des dritten Bandes vervollständigt das Wissen über das Fagott mit einer Erläuterung der Fertigung eines Doppelrohrblattes. Weiterhin wird die Auftrittssituation in den Blick genommen. Dabei wird unter anderem auf die optimale Stückauswahl und -vorbereitung eingegangen, aber auch auf logistische oder organisatorische Aspekte wie Akustik, Licht und Raumtemperatur des Aufführungsortes. Es folgen die Lektionen 67 bis 90, die wie in den ersten beiden Bänden aus Tonstudien, technischen Studien und Übungen bestehen und in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad auf diesen aufbauen. Literaturhinweise laden zur vertiefenden Lektüre ein und liefern darüber hinaus einen Überblick über eine Auswahl an Werken für das Fagott.
Der vierte Band der Schulwerkreihe enthält 32 Duette für zwei Fagotte. Diese stammen von Komponisten des 17. bis 20. Jahrhunderts und sind nach steigerndem Schwierigkeitsgrad angeordnet, wodurch die Fagottschüler relativ schnell in den Genuss des gemeinsamen Musizierens kommen können. Da die beiden Stimmen gleich schwer sind, ist sowohl die Kombination Schüler-Schüler als auch Schüler-Lehrer denkbar.
Der fünfte Band enthält 28 Kompositionen für Fagott und Klavier. Wie die Duette in Band IV stammen sie von Komponisten des 17. bis 20. Jahrhunderts und sind ebenfalls in ihrem Schwierigkeitsgrad fortschreitend angeordnet. Die Klavierbegleitung ist an das Niveau der Fagottstimme angepasst, jedoch insgesamt relativ einfach gehalten. Gelegentlich liefern ausgeschriebene Verzierungen in der Solostimme Anregungen zur musikalischen Gestaltung der Stücke.